Fachbereichstag Maschinenbau 2015 befasst sich mit Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Lehre und verleiht Deutschlandpreise

08.12.2015. Der Fachbereichstag Maschinenbau (FBTM) ist der der Zusammenschluss von mehr als 80 Fakultäten und Fachbereichen deutscher Fachhochschulen, an denen Maschinenbau- Studiengänge angeboten werden. Vorsitzender des FBTM ist Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hörber von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

Bei der diesjährigen Fachtagung waren die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Ausbildung an Hochschulen das Kernthema.
Referenten von Hochschulen, aus der Praxis sowie aus der Politik beleuchteten die Digitalisierung in den verschiedenen Arbeitsbereichen und leiteten Empfehlungen für die Lehre ab.
Am zweiten Tag trug der diesjährige Ars Legendi Preisträger Prof. Dr. Jürgen Handke zum Thema „Digitalisierung in der Lehre“ vor, denn die Digitalisierung bieten auch in der Lehre selbst neue Möglichkeiten. Stichwort ist hier der inverted classroom oder auch flipped classroom, in dem der Lehrende die Wissensaneignung der Studierenden im Wesentlichen coacht und nicht mehr in klassischer Weise am Pult vorträgt.

Zur FBTM-Jahrestagung gehört auch die Preisverleihung für die besten Abschlussarbeiten an Absolventen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften.
Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Umstellung vom Diplom, auf das Bachelor/Mastersystem wurden in 3 Kategorien jeweils ein erster Preis verliehen.
Für seine Masterarbeit mit dem Thema „ENTWICKLUNG UND EINFÜHRUNG EINES SCHWEISSROBOTERKONTROLLSYSTEMS FÜR SPIRALGESCHWEISSTE WINDTURBINENTÜRME UNTER VERWENDUNG VON SIX SIGMA METHODEN“ erhielt FLORIAN ROSCHECK VON DER HOCHSCHULE FLENSBURG
den ersten Preis. Die Arbeit war in Zusammenarbeit mit dem jungen, US-Amerikanischen Unternehmen „Keystone Tower Systems“ durchgeführt worden. Die Arbeitsergebnisse sind dort bereits erfolgreich umgesetzt.
Jakob Schenk von der Hochschule Coburg war in der Kategorie Diplom der Sieger mit dem Thema „UNTERSUCHUNG DES RADRAUMBEDARFS AN DER FAHRZEUGHINTERACHSE UND ENTWICKLUNG EINER CAD-BASIERTEN METHODE ZUR HÜLLFLÄCHENERZEUGUNG“. Die Arbeit entstand bei der AUDI AG in Ingolstadt.
Den Preis für die beste Bachelorarbeit errang Konstantin Samarajev mit der Themenstellung „KONSTRUKTION EINES GEHÄUSES EINES SATELLITEN-BASIERTEN RÖNTGEN FLUORESZENZ-SPEKTROMETERS“
Die Arbeit war Sie ist Teil eines Forschungsvorhabens in Kooperation der Freien Universalität (FU) Berlin mit der HTW Berlin, gefördert vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR).
Die Preisgelder betrugen jeweils 2000 Euro.

Pressekontakt:
Prof. Dr.-Ing. Wilfried Perseke
Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik
Hochschule Coburg
Friedrich-Streib-Straße 2
96450 Coburg
Tel. (09561) 317-144
perseke@hs-coburg.de

 

Hier einige Impressionen der Veranstaltung:

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Herr BSc Konstantin Samarjev, Preisträger; Prof. Dr-Ing. Clemens Klippel, Dekan HS München, Auditorium Vortrag zur Preisvergabe: „KONSTRUKTION EINES GEHÄUSES EINES SATELLITEN-BASIERTEN RÖNTGEN FLUORESZENZ-SPEKTROMETERS“ (Foto: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hörber)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Herr MSc Florian Roscheck, FH Flensburg, Preisträger Vortrag zur Preisvergabe: „DESIGN AND IMPLEMENTATION OF A WELDING ROBOT CONTROL SYSTEM FOR SPIRAL WELDED WIND TURBINE TOWERS USING SIX SIGMA METHODS“ (Foto: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hörber)

 

 

 

 

 

 

 

 

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v.l.: Prof. Dr.-Ing. Clemens Klippel, HS München; Prof. Dr.-Ing. Dieter Kleinteich, FH Stralsund; Herr Dipl.-Ing. (FH) Jakob Schenk, Preisträger; Herr BSc Konstantin Samarjev, Preisträger Preisverleihung (Foto: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hörber)

 

 

 

 

 

 

 

 

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v.l.: Perseke, Schenk, Samarjev, Kleinteich Preisverleihung (Foto: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hörber)

 

 

 

 

 

 

 

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